Marktkategorie

Die Marktkategorie ist der Kontext in den du dein Produkt oder deine Dienstleistung platzierst.

Stellen wir uns die Überschrift auf deiner Website vor: Mache dein Unternehmen online auffindbar mit unserem SEO-Tool!

Mit diesem Satz hast du eine Entscheidung getroffen: Du hast dein Tool als SEO-Tool kategorisiert. 

Mit diesen zwei Wörtern alleine hast du bewusst oder unbewusst ziemlich viel Positionierungs-Arbeit geleistet. Und diese Positionierung kann dir helfen oder schaden. 

Damit dein Kunde versteht, was dein Produkt ist und was es tut, braucht er Kontext. Dieser Kontext entsteht sehr stark durch die Marktkategorie, in die du dein Produkt platzierst. 

Wenn dein Kunde das Wort SEO-Tool hört, werden in seinem Kopf sofort Assoziationen hervorgerufen, welche Features das Tool haben muss (Keyword-Recherche, technische Analyse, Rankingvergleich) und wer deine Konkurrenz ist (Ahrefs, Sistrix).

Das Gute an der Positionierung als SEO-Tool: Die Leute kennen die Kategorie. Du musst ihnen nicht mehr erklären, was ein SEO-Tool ist. 

Du musst dir aber auch bewusst sein, dass Leute erwarten, dass dein Tool alle nötigen Funktionen hat, die man sich vorstellt, wenn man an ein SEO-Tool denkt. 

Wenn du diese Erwartungen gar nicht erfüllst, musst du viel Zeit aufwenden, um zu erklären, warum dein Tool das nicht tut. 

Das Schlechte an der Positionierung: Du wirst mit den Großen der Großen verglichen und immer die Frage hören: Warum du und nicht Sistrix?

Deine Entscheidung, dich in einer Marktkategorie zu platzieren, führt also dazu, dass:

  • Bei deinem Kunden Assoziationen hervorgerufen werden
  • Deine Kunden deine Konkurrenz definieren

Eine Marktkategorie sollte also gut gewählt sein, um dir mehr Vorteile als Nachteile zu bringen.

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