Um herauszufinden, wie du mit deinem Ideal-Kunden am effektivsten kommunizierst, musst du zuerst wissen, wie »reif« dein Kunde ist.
Nehmen wir an, du hast eine Plattform, mit der Leute Fotoalben erstellen können. Diese Plattform könntest du jetzt an 3 Kundengruppen vermarkten:
- Komplett unreifer Kunde: Dieser Kunde hat den Wunsch nach einem Ergebnis, tut aber bisher gar nichts, um das Ergebnis zu erreichen. Zum Beispiel würde er gerne Fotos bearbeiten und ein Fotoalbum erstellen.
- Unreife Kunde: Diese Person macht schon etwas, um das Problem zu lösen. Er bearbeitet Bilder schon manuell, druckt sie aus und klebt sie in ein Fotoalbum. Er kennt also die Aufgabe (Job-To-Be-Done) und hat bereits eine manuelle Lösung für ein Problem, das dein Produkt lösen will.
- Reifer Kunde: Er kennt den Markt. Er hat sich schon intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und nutzt bereits andere Programme oder Dienstleistugen, um sich digital ein Fotoalbum zusammenzustellen.
Je nachdem wie “reif” dein Kunde also ist, muss dein Messaging anders sein.
Einem unreifen Kunden davon zu erzählen, dass du besser als »MyPhotoAlbum« bist, wird nicht viel Erfolg haben, weil er »MyPhotoAlbum« gar nicht kennt. Dein Messaging sollte sich also eher auf die Tätigkeit beziehen und in die Richtung lauten: »Kein schlechter Druck und mühevolles Ausschneiden: Erstelle dein Fotoalbum in wenigen Minuten.«