Kundenreife verstehen

Positionierungs-Kriterien

Um herauszufinden, wie du mit deiner Buyer-Persona am effektivsten kommunizierst, musst du zuerst wissen, wie »reif« dein Kunde ist.

3 Schablonen in Form eines Dreiecks, eines Kreises und eines Vierecks repräsentieren die unterschiedlichen Buyer-Persona-Kategorien.
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Worum geht's?

Um herauszufinden, wie du mit deiner Buyer-Persona am effektivsten kommunizierst, musst du zuerst wissen, wie »reif« dein Kunde ist.

Beispiel: Nehmen wir an, du hast eine Plattform, mit der Leute Fotoalben erstellen können.

Diese Plattform könntest du jetzt an 3 Kundengruppen vermarkten:

    • Komplett unreifer Kunde (Nichts-Tuer): Dieser Kunde hat den Wunsch nach einem Ergebnis, tut aber bisher gar nichts, um das Ergebnis zu erreichen. Zum Beispiel würde er gerne Fotos bearbeiten und ein Fotoalbum erstellen.

    • Unreifer Kunde (Manueller Löser): Diese Person macht schon etwas, um das Problem zu lösen. Er bearbeitet Bilder schon manuell, druckt sie aus und klebt sie in ein Fotoalbum. Er kennt also die Aufgabe (Job-To-Be-Done) und hat bereits eine manuelle Lösung für ein Problem, das dein Produkt einfacher löst.

    • Reifer Kunde (Markt-Kenner): Er kennt den Markt. Er hat sich schon intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und nutzt bereits andere Programme oder Dienstleistugen, um sich digital ein Fotoalbum zusammenzustellen.

Je nachdem wie »reif« dein Kunde ist, muss dein Messaging anders sein.

Einem unreifen Kunden davon zu erzählen, dass du besser bist, als »MyPhotoAlbum«, wird nicht viel Erfolg haben. Er kennt »MyPhotoAlbum« nicht.

Dein Messaging sollte sich also auf die Tätigkeit beziehen und in die Richtung gehen: »Kein schlechter Druck und mühevolles Ausschneiden: Erstelle dein Fotoalbum in wenigen Minuten.«

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So gehst du es an

Um die richtige Botschaft für deine Kundi*nnen zu finden, musst du herausfinden, wie viel sie über deinen Markt wissen. Wie immer ist die beste Methode, das zu tun: Mit Kunden reden!

Du findest das Ganze eigentlich schon raus, wenn du mit deinen Kund*innen über die Alternativlösungen/Konkurrenz redest.

Was sieht er als Konkurrent für dich? Andere Tools/Services, einen manuellen Prozess oder hat er davor einfach gar nichts getan?

Je nachdem, was der Großteil deiner Kund*innen darauf antwortet, weißt du, auf welche der drei Gruppen du dich konzentrieren solltest.

Kann ich nicht alle drei Buyer-Personas auf einmal ansprechen? 

Das ist eine berechtigte Frage! Die Antwort darauf, so wie viele andere Antworten zur Reife deines Kunden geben wir in dem Artikel: »Buyer-Persona: Warum sie oft dein Angebot nicht versteht«.

 

Weitere Kriterien

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