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Positionierungskonzept erstellen: Grundlage für Marketing & Sales

Alles über Positionierung

Ein Positionierungskonzept ist die Grundlage für deine Marketing- und Sales-Strategie und bestimmt maßgeblich über Konsistenz und Erfolg.

Positionierungskonzept auf einer Seite: Zwei unserer Maskottchen hab das Konzept in der Hand und freuen sich bolle!
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Was ist ein Positionierungskonzept?

Wie du vielleicht aus unserem Artikel über 5 Gründe für Positionierung schon weißt, ist deine Positionierung die Grundlage für deinen Marketing- und Sales-Erfolg.

Damit allerdings du oder dein Team auch konsistent die gleiche Sprache über alle Kanäle sprecht, sollte deine Positionierung in einem Positionierungskonzept, Positionierungs-Deck oder Ähnlichem festgehalten werden.

Dafür braucht dein Positionierungskonzept am Ende folgende Bestandteile.

Bestandteile eines Positionierungskonzepts:

Dein Positionierungskonzept sorgt also am Ende dafür, dass du zu jeder Zeit in jeder Situation die Fragen beantworten kannst:

  • Welches Problem löst mein Angebot?
  • Für wen ist mein Angebot?
  • Warum sind wir besser als andere Angebote?

Beispiel eines Positionierungskonzepts

Mit all den Infos klingt das erst mal nach einem 20-seitigen Dokument, das am Ende niemand nutzt! Zum Glück ist das nicht so! Dein Positionierungskonzept passt auf eine einzige Seite. Hier ist ein Beispiel dafür:

Beispiel eines Positionierungskonzepts, das klärt, was das Angebot ist, für wen und was es abhebt von anderen. Mit Beispiel auf der Website angewendet.

Wie du siehst deckt das Konzept alles ab: 

  • Was das Angebot ist
  • Für wen es ist
  • Welches Problem gelöst wird
  • Welche Mehrwerte das Angebot liefert
  • Warum man sich dafür entschieden hat
  • Und welche Risiken damit kommen können

Viele dieser Infos sind natürlich nicht einfach nur geraten sondern kommen aus dem Austausch mit Kunden.  In unserem Positionierungs-Workshop erarbeiten wir dieses Konzept mit dir zusammen und gehen sogar noch einen Schritt weiter und machen dir ein Messaging-Deck daraus!

Vorteile eines Positionierungskonzepts:

Diese Fragen klar beantwortet zu haben hilft dir oder deinem Team enorm dabei, wenn es darum geht:

  • Eine Marke zu erstellen, die die richtigen Kunden rational und emotional abholt
  • Den richtigen Kanal für Marketing zu wählen
  • Die richtigen Kunden zu finden
  • Die richtige Message für Website und Werbung zu erstellen
  • Werbeausgaben zu reduzieren, weil die Zielgruppe klar ist
  • Konsistent in Marketing und Sales zu kommunizieren
  • Bessere Einwandsbehandlung im Vertrieb, da Problem und Mehrwert klar sind

 

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So gehst du es an

Um dein Positionierungskonzept zu erstellen, musst du also erst mal die Schritte der Positionierung durchmachen, wie in diesem Artikel beschrieben: Positionierung finden.

Nachdem du den Prozess durchgemacht hast, teilst du die Ergebnisse in Bausteine ein:

  • Problem
  • Zu lösende Aufgabe
  • Marktkategorie
  • Konkurrenz-Produkte
  • Andere Alternativlösungen
  • Firma
  • Abteilung oder Buyer-Persona
  • Alleinstellungsmerkmal
  • Einzigartiger Mehrwert

Nicht alle diese Bausteine müssen Teil deines Positionierungskonzepts am Ende werden, aber es ist gut, sie alle zu wissen.

Die Positionierungs-Strategie wählen

Nachdem du diese Bausteine hast, kannst du dir überlegen, welche Strategie wahrscheinlich am sinnvollsten ist. Dazu stellst du Thesen und potenzielle Risiken dieser Thesen auf.

Wie du oben in dem Beispiel gesehen hast, haben wir »Die WCAG« als andere Alternativlösung genommen, um uns dagegen zu positionieren.

Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn viele unserer potenziellen Kunden die WCAG auch als Alternativlösung sehen und diese Alternative auch aktiv nutzen. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann es eher verwirrend sein, weil potenzielle Kunden gar nicht wissen, wovon du redest.

Darum ist es extrem wichtig, dass du mit deinen vorhandenen Kunden redest und herausfindest, was sie wirklich als deine Konkurrenz wahrnehmen.

In der Realität war die WCAG nicht die Konkurrenz im Bereich der digitalen Barrierefreiheit. Die meisten haben einfach noch gar nichts getan, um digitale Barrierefreiheit zu lernen und unsere Aufgabe war es, potenzielle Kunden davon zu überzeugen, dass mit uns das Lernen leicht und einfach ist!

In deinem Konzept muss am Ende also nur stehen, wogegen du dich jetzt positionierst. Auch wenn es in der Theorie mehrere Alternativen oder mehrere Wege gibt. Aber du entscheidest dich ja genau für einen Weg bzw. eine Positionierung im Markt.

Übertrage das Konzept in ein sinnvolles Beispiel

Nachdem du das Positionierungskonzept erarbeitet hast, solltest du es anhand eines Beispiels zeigen. Das geht zum Beispiel gut über ein Wireframe für die Website.

So kannst du zeigen, wie sich die einzelnen Punkte oder Bausteine leicht in Texte verwandeln lassen, die deinem Marketing oder deinem Sales dabei helfen, das zu übernehmen.

Grundlage für Marketing und Sales

Außerdem gibt dein Positionierungs-Deck deinem Sales-Team eine gute Struktur vor, um es in einen Pitch zu verwandeln, der zeigt: warum ihr besser seid als die Alternativen, welchen Mehrwert ihr liefert und warum ihr genau für die Zielgruppe am besten geignet seit.

Diese einfache Seite sorgt also dafür, dass dein Team oder du selbst immer die richtigen Argumente parat habt und überall die gleiche Sprache sprecht!

Das Positionierungskonzept sollte also die Grundlage sein für:

  • Eure Website-Texte
  • Euer Marketing-Material
  • Eure Sales-Pitches
  • Für Software: Euer Produkt-Team, um das System in diese Richtung weiterzuentwickeln oder mehr Features zu schaffen, die eure Zielgruppe und Mehrwerte unterstützen

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